Gegenseitige Schuldzuweisungen zum Loveparade Desaster mit 20 Toten

geschrieben von | Dienstag, Juli 27, 2010 Kommentar hinterlassen
A condolence card for the victims of a stampede at the Love Parade is seen in Duisburg July 25, 2010. German prosecutors opened an investigation on Sunday into a stampede which killed 19 people and injured 342 at the Love Parade techno music festival in the western city of Duisburg. The card reads, I accuse the responsible organizers of driving our kids to their deaths - a mother . REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY - Tags: DISASTER)20 Menschen sind bei der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg gestorben. Jetzt sind die Verantwortlichen dabei sich gegenseitig die Schuld an dem Unglück zuzuweisen. Die Duisburger Polizei hat laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vor dem Fest mehrfach Bedenken am Sicherheitkonzept der Veranstaltung gegenüber den Veranstaltern geäußert. Und auch der Direktor der Duisburger Berufsfeuerwehr hat in einem Brief an den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) auf die Mängel am Sicherheitskonzept hingewiesen, so der "Kölner Stadt-Anzeiger".

In den Bedenken sei die Rede davon gewesen, dass das ehemalige Güterbahnhofsgelände, auf dem die Loveparade abgehalten wurde, für eine Veranstaltung dieser Größe "physikalisch nicht geeignet" sei. Sauerland erklärte inzwischen der "Rheinischen Post", er habe nichts von den Bedenken seitens der Polizei gewusst.

Anscheinend muss immer erst ein Unglück passieren, damit profitorientierte Veranstalter auf die Eingebungen von Experten hören. Und leider scheinen eben diese Experten nicht genug Macht zu haben, um ihre Bedenken auch konsequent in Taten umsetzen lassen zu können.

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