Vuvuzela Tröten - Verbot bei Public Viewing Veranstaltungen zur FIFA WM 2010

geschrieben von | Mittwoch, Juni 09, 2010 1 Kommentar
Mar. 26, 2010 - Johannesburg, SOUTH AFRICA - epa02093644 A City of Johannesburg municipal worker blows a vuvuzela at Soccer City, the venue for the opening and final matches of the 2010 FIFA World Cup, in Johannesburg, South Africa, 26 March 2010. The City invited all non-essential services staff to participate in an 'Employee Soccer Day' at Soccer City. For most employees this will be a chance to see first hand the completed stadium, as well as an opportunity for selected teams to play on the new pitch.Umweltminister von Nordrhein-Westfahlen (NRW), Eckhard Uhlenberg, hat eine Empfehlung herausgegeben, wonach die Vuvuzela Fanfaren bei Public Viewing Veranstaltungen verboten werden sollten. Sie seien mit ihren 113 bis 131 Dezibel zu laut und könnten Hörschäden bei den Fans verursachen.

Mit Grefrath ist jetzt die erste Gemeinde (Regierungsbezirk Düsseldorf) der Empfehlung gefolgt und hat ein Verbot der Vuvuzela ausgesprochen. "Aufgrund der möglichen Gesundheitsgefährdung sind die Tröten bei beiden Public-Viewing-Veranstaltungen im Stadtgebiet, im Eisstadion und in der Albert-Mooren-Halle untersagt", teilte Hans-Jürgen Perret vom Hauptamt mit.

Thomas Bolte, der Geschäftsführer des Eisstadions in Grefrath hatte zuvor schon über ein Verbot nachgedacht: "Die Entscheidung ist mir jetzt abgenommen worden." Vor dem Einlass werden Schilder darauf hinweisen, die Tröten draußen zu lassen. Mit einem Pfandsystem können versehentlich mitgebrachte Plastiktrompeten aber am Eingang hinterlegt und nach der Veranstaltung dort wieder abgeholt werden.

A fan blows a vuvuzela during an international friendly soccer match between Thailand and South Africa in preparation for the 2010 World Cup at Mbombela stadium in Nelspruit May 16, 2010. Picture taken May 16, 2010. REUTERS/Siphiwe Sibeko (SOUTH AFRICA - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP)

Bolte glaubt nicht, dass das Gedröhne dieselben Ausmaße annimmt wie in Afrika. Er appelliert an die Vernunft und Fairness der Fans und Besucher der Public Viewing Veranstaltungen. "Mit freundlichen Worten ist meist mehr auszurichten als mit Verboten", sagt und hofft er.

Ob noch weitere NRW Städte der Empfehlung Uhlenbergs folgen ist noch nicht bekannt. Schön, das aber wenigsten Deutschlandfahnen geschwenkt werden dürfen, aber die machen ja bekanntlich auch keinen Krach.

So i wonder...

1 Kommentare:

Siemerjan hat gesagt…

http://www.antivuvuzelafilter.com/

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