Eine Großstadt akzeptiert ihr Schicksal!

geschrieben von | Mittwoch, März 12, 2008 Kommentar hinterlassen

Zumindest sieht das für mich, als Autofahrer, so aus. Heute kam ich durch Berlin, egal ob im morgendlichen oder abendlichen Berufsverkehr, als auch zwischendurch quer durch die Stadt, fast besser als an "normalen" Tagen.

Woran liegt das? Haben sich alle Arbeitnehmer frei genommen? Sind alle zu Fuß unterwegs? Haben sich inzwischen organisierte und funktionierende Fahrgemeinschaften gebildet? Letzteres mag ich eigentlich verneinen, denn es sind noch immer erschreckend viele Autos unterwegs in denen nur eine Person sitzt.

Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass mir so langsam die Menschen echt leid tun, die nicht bei der BVG arbeiten, aber dennoch momentan fast direkt durch den Streik betroffen sind. Wovon leben all diejenigen die in den Bahnhöfen und Zügen sauber machen? Die externen Kontrolleure, die Plakatkleber, die Inhaber der unterirdischen Kioske und deren Mitarbeiter und all die anderen die für die BVG arbeiten, aber eben nicht bei ihr?

Die bekommen hinterher keine Gehaltserhöhung, und trotzdem müssen sie momentan mit weniger, vielleicht sogar mit garkeinem Gehalt auskommen. Wer hilft denen, die unfreiwillig vom Streik betroffen sind und sich keine Alternative suchen können?

So i wonder...

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