BVG beginnt Notfahrplan zu organisieren

geschrieben von | Montag, März 31, 2008 1 Kommentar

Folgenden Text kann man momentan auf der Homepage der BVG nachlesen. Da zu erwarten ist, dass die Homepage demnächst wieder ein erhöhtes Besucheraufkommen tragen muss und ein wenig ins hinken geraten kann, stelle ich ihn euch mal 1 zu 1 als Zitat hier rein.

Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Da wir derzeit leider davon ausgehen müssen, dass die Gewerkschaft ver.di ihre Androhung wahrmacht, am morgigen Dienstag, den 1. April 2008 ab 0 Uhr den Streik gegen alle Betriebsbereiche, Werkstätten, Serviceeinrichtungen, dazu zählen Verkaufsstellen, Fundbüro, Abo-Service, Erstattungsbüro und EBE-Kundenzentrum (Zahlstelle für Erhöhtes Beförderungsentgelt) und die Verwaltung der BVG fortzusetzen, werden wir jetzt damit beginnen erneut einen Notverkehr zu organisieren.

Auch wenn ver.di erklärt, man könne einen Streik selbst in der Nacht noch innerhalb von zwei Stunden wieder einstellen, sehen wir in diesem Vorgehen eine unzumutbare Härte für unsere Fahrgäste, die in den Nachtstunden kaum die Möglichkeit haben werden sich über die aktuelle Situation zu informieren. Aus diesem Grund habe ich die zuständigen Bereiche angewiesen, den Notfahrplan vorzubereiten. Wir hoffen, mit dieser Vorgehensweise die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wenigstens - wenn am Anfang auch eher holprig - überall da zu unterstützen, wo sehr große Entfernungen bis zum nächsten S-Bahnhof zu überwinden sind."

Im Streikfall wird die BVG den aus den bisherigen Streiktagen bekannten Notfahrplan wieder aufleben lassen. Da auch wieder das Call Center mit der Nummer (030) 19 44 9 sowie die Zentrale Leitstelle der BVG bestreikt werden, sind Fahrplan- und Verbindungsauskünfte somit nur über das Internet der BVG möglich. Aufgrund der zu erwartenden hohen Zugriffszahlen muss allerdings mit Verzögerungen bei der Abfrage gerechnet werden. Zu Auskünften stehen außerdem bei der S-Bahn GmbH das S-Bahn-Kundentelefon (030) 297 4 33 33 und das Infocenter des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) (030) 25 41 41 41 zur Verfügung.

Quelle: www.bvg.de

Na das wird ja heiter, so i wonder...

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

habe kein probelm mit dem streik. wenn ich sehe wie das personal eingespart wurde, welchen gefahren (angriffe, beleidigungen etc.) z.b. die busfahrer ausgesetzt sind, dann kann ich die forderungen nach mehr gehalt verstehen. vor allem vor dem hintergrund der preissteigerungen der letzten jahre.
eigentlich gilt das ja für fast alle arbeitsbereiche. wie wäre es mit einem generalstreik??
zudem konnte ich beim letzen streik auch positive entwicklungen im stadtleben entdecken. menschen nahmen wegen fahrgemeinschaften kontakt auf...straßen waren durch fußgänger und fahradfahrer durchaus belebter. insgesamt war es auch eine lebendige stadt erfahrung. nur für die gebrechlichen und alten ist es wohl eine totale zumutung.
von mir aus...streik bis sarazin bricht...
gruß tom

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